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Ein Agent ist keine einzelne Softwarekomponente – er ist eine Zusammenstellung klar abgegrenzter, zweckgebundener Bausteine. Jeder Baustein hat eine definierte Aufgabe, und gemeinsam bilden sie einen prozessgebundenen Dienst, der Ihre Verfahren jedes Mal auf exakt dieselbe Weise ausführt. Während wir Ihren Agenten in den Phasen Discovery und Build konzipieren, treffen wir bewusste Entscheidungen darüber, wie sich jeder Baustein für Ihr spezifisches Unternehmen verhalten soll. Wenn Sie verstehen, aus welchen Teilen ein Agent besteht, können Sie in Design-Reviews fundiertere Rückmeldungen geben und gezielt erkennen, wo Anpassungsbedarf besteht.

Die fünf Kernkomponenten

Wofür der Agent zuständig ist

Eine Rollendefinition ist die schriftliche Spezifikation dessen, wofür ein Agent verantwortlich ist – und, ebenso wichtig, wofür er es nicht ist. Sie legt den Verantwortungsbereich fest, bevor die erste Zeile Build-Arbeit beginnt.Jede Rollendefinition beantwortet drei Fragen:Die Rollendefinition ist das erste Dokument, das in der Designphase erstellt wird. Alle weiteren Elemente – Eingabequellen, SOP-Logik, Eskalationsregeln – bauen darauf auf.
Eine fokussierte Rollendefinition ist der stärkste Einzelindikator für einen erfolgreichen Agenten. Agenten mit einer klaren Verantwortung sind schneller zu entwickeln, einfacher zu testen und leichter an Ihr Team zu übergeben. Hinweise zur Abgrenzung des richtigen Verantwortungsbereichs vor Beginn des Builds finden Sie unter Scope & Grenzen.

Zusammenspiel der Komponenten

In einem produktiv eingesetzten Agenten arbeiten alle fünf Komponenten als koordiniertes System zusammen. Die Rollendefinition setzt die Grenzen. Die Eingabequellen liefern den Auslöser. Die SOP-Logik führt das Verfahren Schritt für Schritt aus. Die Eskalationsregeln überwachen die Einhaltung der Handlungsgrenzen. Die ausgehenden Schnittstellen liefern die Ergebnisse. Keine Komponente ist optional – das Fehlen einer einzigen führt dazu, dass der Agent entweder keinen definierten Zweck, keine Möglichkeit zum Start, kein Verfahren zur Ausführung, keine Grenzen oder keine Möglichkeit zur Ergebnisausgabe hat.
Im Rahmen Ihres Design-Reviews erhalten Sie eine Komponentenkarte für Ihren Agenten – eine einseitige Übersicht, die genau zeigt, welche Eingabequellen, SOP-Schritte, Eskalationsregeln und ausgehenden Schnittstellen konfiguriert sind. Dieses Dokument ist Ihre Referenz für die gesamte Lebensdauer des Agenten und der Ausgangspunkt für alle zukünftigen Änderungsanforderungen.

Nächste Schritte

Workflows

Erfahren Sie, wie diese Komponenten zu einer schrittweisen SOP zusammengesetzt werden, die das Verhalten Ihres Agenten vom Auslöser bis zur Ausgabe steuert.

Integrationen

Erfahren Sie, wie Eingabequellen und ausgehende Schnittstellen mit den Plattformen und Systemen verbunden werden, die in Ihrem Unternehmen bereits im Einsatz sind.